Archive for Oktober, 2013

ETR 470

Donnerstag, Oktober 31st, 2013

ETR 470

Der ETR 470 - Cisalpino No. 2 versteckt sich im Nieselregen hinterm Herbstgrün um gen Norden zu eilen.

Re 4/4 I Nr. 174

Donnerstag, Oktober 31st, 2013

Re 4/4 I  Nr. 174

Re 4/4 I Nr. 174, Taufname “Frutigen” auf Talfahrt.
Die Betreibergesellschaft BLS Cargo AG mit Firmensitz in Bern ist die Tochterunternehmung der BLS AG. Das Unternehmen wurde erst im Jahre 2001 durch die -BLS Lötschbergbahn, -der deutschen Railion, und -der italienischen Spedition Ambrogio gegründet. Die BLS Cargo ist der stärkste Konkurrent zur SBB Cargo auf der Nord-Südachse. Sie verläuft von Weil am Rhein bis nach Chiasso bzw. Luino. BLS Cargo wird, Stand 2013, zu 52,7% von der BLS AG, 45% von DB Schenker Rail und zu 2,3% von Ambrogio gehalten.

Robert Walser

Mittwoch, Oktober 30th, 2013

Robert Walser

Robert Walser (SBB RABDe 500) eilt nach Süden.

Bombardier TRAXX F140 AC1

Mittwoch, Oktober 30th, 2013

Bombardier TRAXX F140 AC1

Bombardier TRAXX F140 AC1 aus dem Baujahr 2003 auf Talfahrt.

Re 4/4 171 BLS Därligen

Dienstag, Oktober 29th, 2013

Re 4/4 171 BLS Därligen

Re 4/4 171 BLS Därligen auf Talfahrt.

Genau diese Lok stand Modell für das Eisenbahnmodell “HR9904 Re 4/4 171 BLS Därligen AC DIGITAL” des Herstellers Rivarossi. Diese Modelleisenbahnmarke wurde 1945 in Italien von Alessandro Rossi gegründet. Leider ging Rivarossi im Jahre 2003 insolvent und wurde vom britischen Modellproduzenten Hornby übernommen.

Robert Walser

Montag, Oktober 28th, 2013

Robert Walser

Der SBB RABDe 500 “Robert Walser” auf Talfahrt nach der Überwindung der Biaschinakehren.

Re 6/6

Montag, Oktober 28th, 2013

Re 6/6

Die Re 6/6 (Nach neuem Bezeichnungsschema Re 620) ist eine sechsachsige Lokomotive der SBB welche für den schweren Dienst am Gotthard angeschafft wurde. Sie ist der Ersatz für ihre Vorgängerin SBB Ae 6/6 (Ae 610) welche seit dem Jahr 2002 sukzessive ausgemustert wird.
Für den schweren Betrieb waren sechs Triebachsen vorgegeben. Um trotzdem einen geringen Verschleiß am Rollmaterial als auch den Gleisen zu erzielen wurden drei zweiachsige Drehgestelle eingebaut. Zusätzlich kann sich das mittlere Drehgestell seitlich bewegen. Trotz der nicht gerade modernen Optik befindet sich die Lok absolut auf der Höhe der Zeit und erzeugt weniger Verschleiß an den Schienen als die meisten anderen neuen Loks: Ideal also für die engen Biaschinakehren!

Diese Re 620 059-6 im SBB-Cargo-Anstrich ist die ehemalige Re 6/6 11659. Die Re 6/6 11659 war eine der letzten grün lackierten mit den runden Lampen.
Sie trägt somit den Taufnamen Chavornay.

Johanna Spyri

Sonntag, Oktober 27th, 2013

Johanna Spyri

Namensgeberin dieses RABDe 500 ist Johanna Spyri. Sie lebte von 1827 bis 1901 und sollte allen Liebhabern von Jugendbüchern- und Filmen bekannt sein. Ein Buch wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt. Es handelt von einem Mädchen welches einen kurzen Namen trägt.
Richtig, Johanna Spyris Buch “Heidis Lehr- und Wanderjahre” erschien 1879 und 1881 erschien “Heidi kann brauchen was es gelernt hat”.

Interessant an der Person Johanna Spyri ist das sie 1855 in der Schwangerschaft mit ihrem einzigen Kind in tiefe Depressionen geriet. Richtig glücklich verlief ihr Leben auch danach nicht. Sie mochte die Hausarbeit nicht und die Ehe verlief auch nicht unter einem guten Stern. 1871 erschien ihr erstes Buch “Ein Blatt auf Vrony’s Grab”. Es ist eine nur schwer zu ertragende Geschichte über eine von ihrem alkoholabhängigen Mann mißhandelte Frau welche sich betend in ihr Schicksal fügt; Eine Fügung zu der ihr gar der Pfarrer geraten hat.

Dieses Buch wurde bereits ein großer Erfolg. Vielleicht auch weil ein derartiges Schicksal in der damaligen Zeit gar nicht so selten war?

Johanna Spyri fiel also im Alter von 28 Jahren in tiefe Depressionen, schrieb mit 44 ihr erstes erfolgreiches Buch in welchem sie vielleicht gar ihre eigenen Depressionen aufarbeitet und macht sich im Alter von 52 unsterblich mit weltberühmten Kinderbüchern.

Eine Biographie welche Menschen die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden Mut macht!

RABDe 500 Jean-Jacques Rousseau

Samstag, Oktober 26th, 2013

RABDe 500

Jean-Jacques Rousseau, der Namensgeber dieses gen Süden gleitenden RABDe 500, geboren 1712 in Genf und gestorben im Alter von nur 66 Jahren im Jahre 1778 in Ermenonville bei Paris, war ein französischsprachiger Philosoph, Schriftsteller, Pädagoge, Komponist und Naturforscher.

Als Wegbegleiter der Französischen Revolution nahm er mit Einfluss auf die folgenreichsten Ereignisse der Europäischen Geschichte in der Neuzeit. Die Französische Revolution hat mit ihrem Ziel der Abschaffung des feudalabsolutistischen Ständestaats das Demokratieverständnis entscheidend beeinflusst.
Im Jahre 1755 publizierte er den „Discours sur l’origine et les fondements de l’inégalité parmi les hommes“ (Die Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen).

Hierin erklärte Rousseau die sich ergebende soziale Ungleichheit aus der Herausbildung der Arbeitsteilung. Seine These war das erst durch die Arbeitsteilung eine Aneignung der Erträge der Arbeit vieler durch einige wenige möglich sei. Anschließend würden diese wenigen Reichen autoritäre Staatswesen organisieren, um ihren Besitzstand zu schützen.
Seiner Zeit war dieses eine wahrhaft revolutionäre Schrift und er wurde einer der Mitbegründer des europäischen Sozialismus.

Gerade in der heutigen Zeit, in der wenige Grosskonzerne die Möglichkeit haben weltweit zu agieren und sich der Arbeitskraft quasi rechtlosen Menschen in nicht demokratischen Billiglohnländern zu bedienen, sollten wir wieder zu den Schriften von Jean-Jacques Rousseau greifen.

ETR 470 - Cisalpino “No. 5″

Samstag, Oktober 26th, 2013

ETR 470 - Cisalpino No. 5

ETR 470 - Cisalpino “No. 5″ auf Bergfahrt. Schön zu erkennen die “Kampfspuren” des täglichen Einsatzes. Genaue Betrachter stutzen sicherlich: Zugende mit offenem Fenster und “Lokführer”…
Nun sicherlich geniesst der Cisalpino wieder einmal die Fürsorge eines Monteurs. Immerhin er fährt und ist schön.

Übrigens wird die SBB an ihren ETR 470-Zügen die fällige Grossrevision nach Erreichen von 4,2 Mio Kilometern Laufleistung nicht mehr durchzuführen, sondern diese bis 2014 aus dem Verkehr ziehen. Schade, wir Eisenbahnfreunde bevorzugen die Artenvielfalt.